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surinamholz Nachhaltige Forstwirtschaft in SÜdamerika

Nachhaltige Forstwirtschaft

Unter Surinamholz verkaufen wir alle Holzarten, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Suriname kommen. Dabei wird dem Wald immer nur so viel Holz entnommen, wie auch wieder nachwachsen kann. Dieser ökologische Grundgedanke stammt aus Europa und wird hier schon seit vielen Jahrhunderten angewandt. Erst seit wenigen Jahren hat man auch in tropischen Regionen begonnen, diesem Prinzip zu folgen.

Ökologisch sinnvoll

Durch das vorsichtige Lichten der Urwaldkrone beim Fällen grosser Bäume, gelangt Licht bis zum Waldboden. Kleine Bäume können hier schneller wachsen und den frei gewordenen Raum für sich einnehmen. Durch das zügige Wachstum binden diese Bäume langfristig grosse Mengen CO2. Durch das gezielte Fällen der Bäume in natürliche Lücken der Vegetation, wird gewährleistet, dass andere Bäume und Pflanzen nicht zerstört werden. Ebenso wichtig ist der Abtransport der Stämme vom Fällort. Der Transport der gefällten Bäume im Wald erfordert dabei behutsames Vorgehen, um die bestehende Vegetation nicht zu gefährden. Die geschulten Forstarbeiter wenden dabei eine in Deutschland verbreitete Methode an. Das "Rücken" im spitzen Winkel, nach dem sogenannten Fischgrät-Muster. Nach dem schonenden Abtransport werden die Stämme in ein nahe gelegenes Sägewerk gebracht und eingeschnitten. Die anfallenden Reststoffe werden in weiteren Verarbeitungsverfahren zu Holzpellets und Holzkohle verarbeitet. So findet jedes Stück Holz eine sinnvolle Verwendung.

Klimaschutz

Das klimaschädliche Gas CO2 bestimmt massgeblich die Erderwärmung mit all ihren negativen Folgen. Mindestens 25 % der steigenden CO2 Emissionen sind auf die Verbrennung von Tropenholz zurückzuführen. Durch die Nutzung von Tropenholz auf Ihrer Terrasse, erfährt das Holz eine sinnvolle Verwendung. Das CO2 bleibt langfristig gebunden und wird nicht als schädliches Gas freigesetzt. Entgegen der allgemeinen Annahme ist die Nutzung von Tropenholz also nicht schädlich, sondern bei kontrollierter Forstwirtschaft mit positiven Einflüssen auf unser Klima verbunden!

Guyana Teak

Guyana Teak ist ein klassisches Wasserbauholz, da es sogar gegen Meeresschädlinge resistent ist. In den Niederlanden hat sich Guyana Teak bereits seit Jahrzehnten als hochresistentes Holz im Wasserbau bewährt. Erstmalig steht es nun auch als Gartenholz für hochwertige Terrassen und Zäune zur Verfügung. Seine hohe Witterungsbeständigkeit prädestiniert es als Holz für den Bau von Terrassen. Es zeichnet sich durch eine besonders hohe Bruch- und Biegefestigkeit aus und ist, sofern es technisch sauber getrocknet wird, sehr formstabil. Naturbelassen erscheint Guyana Teak in einem sehr schönen und gleichmässigen Braun. ln Folge der Bewitterung entwickelt es wie übrigens jedes andere Holz auch - einen silbergrauen Farbton. Dies wirkt sich dies jedoch keineswegs negativ auf die Dauerhaftigkeit aus. Möchte man die natürliche Farbgebung erhalten, muss das Holz (in der Regel 1x pro Jahr) mit einem pigmentierten Öl eingelassen werden. Hierzu empfehlen wir die FAXE-Terrassenöle.

Handelsname Guyana Teak/Basralocus

  • Botanischer Name: Dicorinya guianansis
  • Familie: Leguminosae (Caesalpiniaceae)
  • Ursprungsland: Surinam
  • Resistenzklasse Resistenzklasse 1 - 2
  • Volumenklasse 790-850 kg bei 12 % HF
  • Härte (nach Janka) 6,5
  • Tangentiales Schwindma§ 9,3 %
  • Radiales Schwindmass 5,1 %
  • Elastizitäsmodulus 16.000 N/qmm
  • Biegestärke 135 N/qmm